Ab sofort keine Annahme von Elektrogeräten!
Liebe Kundinnen und Kunden,
bitte beachten Sie, dass wir ab sofort keine Elektrogeräte mehr annehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis und danken für Ihre Kooperation.
Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung!
Aus organisatorischen Gründen können wir keine Haushaltsauflösungen übernehmen.
Bitte haben Sie dafür Verständnis.
Ab sofort könne wir auf Grund von Platzmangel keine
SOMMERBEKLEIDUNG mehr annehmen.
Wir bitten um Ihr Verständnis.
10 Jahre Kleidertüte – Ein Grund zum Feiern!
Am 23.03.2025 feierten wir das 10-jährige Bestehen der Kleidertüte – ein Jubiläum, das uns mit großer Freude und Dankbarkeit erfüllt.
Der Tag begann festlich mit einem Gottesdienst in der Kirche, bei dem wir gemeinsam auf die vergangenen Jahre zurückblickten und für all das Gute dankten, das in dieser Zeit gewachsen ist.
Im Anschluss öffneten wir die Türen der Kleidertüte zu einem fröhlichen Tag der offenen Tür. Bei Kaffee und Kuchen. Pommes und Würstchen – liebevoll zubereitet von Familie Pilz – kamen viele Gäste zusammen. Es war eine wunderbare Gelegenheit zum Wiedersehen und Kennenlernen, denn neben vielen vertrauten Gesichtern durften wir auch zahlreiche neue Besucher begrüßen.
Für unsere kleinen Gäste gab es Spiel und Spaß: verschiedene Aktionen sorgten für gute Laune und strahlende Kinderaugen.
Die Stimmung war durchweg herzlich und fröhlich – ein Tag, an dem spürbar wurde, wie viel Gemeinschaft und Engagement hinter der Kleidertüte stehen.
Ein herzliches Dankeschön gilt unserem tollen Team, das mit großem Einsatz und Herzblut diesen Tag möglich gemacht hat, sowie allen
Unterstützerinnen und Unterstützern, die uns in den vergangenen zehn Jahren begleitet haben.
Wir freuen uns auf viele weitere Jahre voller Begegnungen, Hilfsbereitschaft und gemeinsamer Projekte!
Rückblick auf 10 Jahre Kleidertüte
10 Jahre Kleidertüte, wo ist nur die Zeit geblieben?
Im Dezember 2014 kamen viele Syrier, Afghanen, Eritreer und Türken in die Gemeinschaftsunterkunft in Niedenstein. Die Spendenbereitschaft der Niedensteiner Bevölkerung war groß und wir haben sehr viele Kleiderspenden erhalten. Schnell war klar, dass diese Kleiderspenden geordnet werden mussten. So wurde in einem Raum in der Grundschule Niedenstein der Anfang für die Kleidertüte gemacht.
Schon nach kurzer Zeit war klar, dass dieser Raum nicht ausreicht und es begann der Umzug, nachdem die Feuerwehr die Zugänge mit großem Gerät freigeräumt hatte, in das Landschulheim im Lupinenweg. Hier war Platz für Kleidung, aber auch für Kinderspiele, Koffer, Kinderwagen und Haushaltswaren. Bald kamen nicht nur Geflüchtete um sich mit neuer Kleidung einzudecken, sondern auch viele neue Kunden aus der Region.
Im Sommer 2018 mussten wir erneut umziehen, diesmal in einen wunderschönen ehemaligen Dorfladen in Ermetheis – dort werden wir auch liebevoll „Buddige“ genannt.
Zweimal in der Woche haben wir geöffnet und Kundinnen und Kunden können für kleine Beträge Kleidung, Schuhe und auch Haushaltwaren erwerben.
Im letzten Jahr gingen so viele Sachen über die Ladentheke, dass wir 7.000,- € an verschiedene Vereine und Organisationen spenden konnten.
Für uns Ehrenamtliche der Kleidertüte ist es wichtig, den Kunden, egal welcher Nation und Hautfarbe, auf Augenhöhe zu begegnen und sie mit Würde und Respekt zu behandeln und nicht wie Almosenempfänger.
Am 23. März 2025 konnten wir bei einem Gottesdienst mit anschließendem Tag der offenen Tür auf 10 Jahre Kleidertüte zurückblicken. Es war ein sehr schöner Tag!
Ein großes Dankeschön an unsere Kunden, alle Spenderinnen und Spender, Unterstützer, Freunde, hilfreiche Hände und Menschen, die einfach da sind und helfen.
Ein großes Dankeschön an alle ehemalige, aktive und passive Ehrenamtliche, ohne die es keine so erfolgreiche Kleidertüte geben würde.
Das Orga-Team der Kleidertüte
Sandra Dach, Martina Grunewald, Rosmarie Schäfer, Martina Wöll
Für mein „sozialgenial“ Projekt habe ich in der Zeit von den Herbst- bis zu den Osterferien 24/25 in der Kleidertüte Ermetheis geholfen. In der Kleidertüte werden gespendete, gut erhaltende Kleidungen oder Haushaltswaren für kleine Geldbeträge verkauft. Die Erlöse werden dann auch wieder an regionale Vereine gespendet. Die Kleidertüte ist jede Woche mittwochs und freitags offen. Wobei ich nur jeden Freitag vor Ort war. Ich habe jede Woche mit anderen ehrenamtlichen Mitgliedern gearbeitet. Jede Woche waren wir zu dritt. Eine Person hat kassiert. Die andere Person hat waren angenommen oder Regale aufgeräumt.
Ich habe immer da geholfen, wo noch eine helfende Hand gebraucht werden konnte. Ich habe geholfen, Waren anzunehmen, Regale aufzufüllen, Regale aufzuräumen (sortieren), Ordnung zu machen oder Kleidung einzulagern. Wenn Kunden Fragen hatten, war ich da, um diese zu beantworten.
Auch wenn die Aufgaben sehr abwechslungsreich waren, gab es natürlich auch Probleme. Ein Problem war die Konversation mit anderssprachlichen Menschen. Natürlich konnte man sich auch mit Menschen, die nicht so gut deutsch sprachen, in irgendeiner Form verständigen. Dennoch war es immer eine Herausforderung ihre Interessen zu erfüllen. Eine zweite Schwierigkeit war die Herausforderung, die schlechten Sachen abzulehnen. Man musste Kleidung in zu schlechtem Zustand oder Kleidung, die nicht zur Saison passten, ablehnen. Manchmal musste man sich dann durchsetzen und die Leute mit diesen Waren zurückschicken.
Allgemein war dennoch vieles gut gelaufen. Ich habe mich gut mit den anderen Mitarbeitern verstanden und ausgetauscht. Ich habe meine Aufgaben schnell verstanden und erfüllt. Auch die „Arbeitszeiten“ waren gleichmäßig auf die Wochen verteilt. So war ich nicht überlastet und konnte meine paar Stunden pro Woche möglichst entspannt abarbeiten.
Abschließend lässt sich sagen, dass das Projekt für mich ein großer Erfolg war. Ich hatte viel Spaß und die Arbeit war sehr abwechslungsreich. Ich habe meine Meinung gegenüber Second-Hand und Wiederverwendung alter Sachen gestärkt. Ich habe gelernt, dass das Interesse vieler Leute stärker ist als ich dachte. Und ich finde es sinnvoll, dass alte Kleidung, die aber noch voll in Ordnung ist, von anderen Leuten gekauft werden kann. Alle profitieren. Die Spender haben mehr Platz oder sparen Geld für die Entsorgung der Kleidung. Die Käufer haben für wenig Geld gute Waren gekauft. Und die Kleidertüte kann aus den Erlösen die regionalen Vereine unterstützen.
Paul Soose (10G3)
Rückblick auf 2024
Das Jahr 2024 war geprägt von vielen tollen Aktionen, spannenden Projekten und schönen gemeinsamen Momenten. Besonders gefreut hat uns die Unterstützung durch unsere Schüler-Praktikantin, die uns
einmal wöchentlich tatkräftig zur Seite stand
Am 14. März 2023 durften wir die Kinder und Jugendlichen der evangelischen Jungschar Niedenstein bei uns begrüßen.
Mit einem liebevoll selbst gebastelten Blumenstrauß haben sie sich für unsere Spende bedankt – eine wirklich schöne Geste!
Am 5.1.2023 hatten wir Besuch von einigen Kindern aus der Schulbetreuung der Louise-Schröder-Schule Niedenstein.
Die Kinder haben sich die Kleidertüte sehr interessiert angeschaut und waren sehr erstaunt wie nachhaltig unser Konzept ist. Einige hatten Kleidung mit, die ihnen zu klein war. Die haben wir
zusammen dann gleich sortiert.
Es war ein schöner Vormittag mit den Schulkindern.
Am 26.11.2022 fand die Adventsfeier der Kleidertüte statt. Bei Kaffe und Kuchen haben wir u.a. die Aufteilung der Spenden besprochen.
Es war ein informatiever und geselliger Nachmittag
